[Infografik] Entwicklung des E-Books als Lehrbuch

Via: OnlineEducation.net
Bibliothekarisch Interessantes
Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180 Grad drehbar.
(Erich Kästner)
Kulturpolitik in dieser Stadt ist, wenn alle demonstrativ von Kultur begeistert sind - sehr oft ja auch zu Recht - und wenn manche deswegen toll, andere zu viel und einige auch mal Blödsinn reden.
Zu diesem Eindruck kam Joachim Mischke vom Hamburger Abendblatt des Kulturgipfels in der Hansestadt. Bereits im Oktober war ein Treffen im Gästehaus des Senats an der Alster gescheitert. Worum ging es bei der "Kulturkontroverse Jahrgang 2010"? Streit war über die Fabrik-Zukunft ausgebrochen und ging von Karin von Welck aus. Auch die auf Grund von "Sparzwängen" beschlossene Schließung des Altonaer Museums goß Öl ins Feuer. Den ersten Teil des langen Abends des "Wahren Kulturgipfels" stritten sich Abgesandt und Experten verschiedener Sparten. Da ging es um Fragen des Denkmalschutzes, um die Forderung des Rückaufs der Warburg-Bibliothek, um die Situation der Stiftung Historische Museen, um "inkompetente Spardrohungen" aus dem letzten Herbst...
Und da meldete es sich bei vielen hier wieder, dieses geradezu erhabene, romantisch verklärende Gefühl, Teil von etwas Großem, Wichtigem und Bewegendem zu sein. Wie damals, in zugigen, ungeheizten Gängeviertel-Zimmerchen, bei den Wutbürger-Familien vor dem Altonaer Museum oder bei der Anti-Stuth-Demonstration vor der Wagenburg Kulturbehörde.
Der zweite Teil diente dann eher dem Wahlkampf so vier Wochen vor der Wahl und gab den fünf Diskutanten der verschidensten Parteien Platz, ihre Wahlprogramme herunter zu beten und die Personaldebatte anzuheizen. Kultur wurde mehr oder weniger zum Wahlkampfthema. Und alle blieben brav unverbindlich an diesem Abend.
Mischke fand an diesem Abend eher interessant, was nicht erwähnt wurde, z.B. wer die Schauspielhaus-Intendanz übernehmen solle oder ob kritische Kultur im Rahmen von Sparzwängen überhaupt möglich ist.
Mischke schließt mit dem Fazit:
Es gab keinen Vorhang, der sich hätte schließen können. Die vielen Fragen blieben auch ohne offen.
Bei so einem Theater ist es kein Wunder, dass Günter Grass die Hamburger Kulturpolitik massiv kritisiert.
Es breche ihm der Schweiß aus, wenn er an die Elbphilharmonie und deren Folgekosten denke, sagte der Literaturnobelpreisträger am Sonntag im Ernst Deutsch Theater bei einer Wahlkampfveranstaltung mit dem SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz. Grass rief dazu auf, Sparmaßnahmen bei den Hamburger Bibliotheken nach der Wahl zurückzunehmen. Außerdem appellierte er an die Stadt Hamburg, die in der Nazi-Zeit nach Großbritannien gebrachte Warburg-Bibliothek wieder zurückzukaufen.
Quellen:
Mischke, Joachim: Unverblümt unverbindlich, Hamburger Abendblatt, 29.01.2010
Günter Grass kritisiert Hamburger Kulturpolitik, Welt online
Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.
Hallo Hamster,
es ist gar nicht so einfach, die ich weiß zu finden, aber wer nicht locker lässt...
Bei "Lauter Lieblingsstücke" geht es ab 11.30 Uhr um Schneehamster
Nun, mit etwas Fantasie entdeckt man auch auf diesem Bild einen Schneehamster. Er soll weiblich und sehr schüchtern sein.
Na und der hier... so niedlich
Oder der Sportskollege....
Kaum in die Stadt gezogen, ist sie schon in aller Munde...

Bild vom Titanic-Magazin
Da entpuppt sich meine Katze bei genauerem Hinsehen als Lanther, d.h. eine Mischung aus Leopard und Panther.

Diese Mischung ist gar nicht so selten, wie das kleine Youtube-Video über die Liger beweist.
Vielen Dank an digiwis für diesen Hinweis.
Bei der Stapelung der Wohnungen nach oben geht zuerst der Mensch zugrunde und dann die Natur. Bei der Stapelung in die Breite läuft es umgekehrt.
(Friedensreich Hundertwasser )